Testbericht – BML BONES – VOLUME 1 – MAIN MICS von Spitfire Audio

spitfire-logoSpitfire Audio aus England beschäftigt sich seit 2008 damit, Instrumente zu virtualisieren. Kürzlich wurde die BML (British Music Library) BONES – VOLUME 1 – MAIN MICS Software für Kontakt 4.5.2 oder 5.x vorgestellt. Enthalten sind eine Bass- und eine Tenor-Trombone. Beide virtuellen Instrumente kommen mit sehr vielen Einstellmöglichkeiten auf den Windows, oder MAC Rechner.

 

Download und Installation:

Nachdem man bei Spitfire Audio ein Benutzerkonto eingerichtet und die Software gekauft hat, muss zunächst der Spitefire Library Manager herunter geladen und installiert werden.

 

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Danach meldet man sich dann im Library Manager mit den Daten an, die man auch für das Benutzerkonto verwendet hat. Das der Rechner mit dem Internet verbunden sein muss, sollte sich von selber verstehen. Nun wird auf der linken Seite angezeigt, welche Software gekauft wurde. Daneben ist der Download Knopf. Es muss auch noch das Verzeichnis angeben werden, wo die Kontakt Libraries abgelegt werden sollen. 

Der Library Manager ist noch in der Beta Phase. Ich wurde von Spitfire Audio in der E-mail mit den Daten darauf hingewiesen, das es beim Download zu Problemen kommen kann. Die Probleme traten dann auch in der Form ein, dass die Downloadgeschwindigkeit sehr stark schwankte und es bei 8,5 GB sogar zu einer Unterbrechung der Internetverbindung kam. Nach einem Neustart des Library Manager konnte ich den Download aber an der Stelle fortsetzen, an der dieser unterbrochen worden war.

Nach dem Download wird die Software dann noch automatisch eingerichtet.

Die Benutzeroberfläche:

Die Benutzeroberfläche gliedert sich grob gesagt in 3 Teile. Nach dem Start der Software wird standardmäßig die GUI mit den Grundeinstellungen geladen. Außerdem gibt es noch die „The Ostaminarum“ Ansicht in der man bis zu 10 Noten eingeben kann. Dann gibt es eine Auswahl, wie die Noten abgespielt werden sollen. Entweder nach der Reihenfolge der Eingabe, von oben nach unten, oder umgekehrt. Auch die Art der Noten kann man festlegen (ganz, halb, viertel usw.).

spitefire-1Die Standardansicht mit den Einstellungen für u. a, die Mikrofone, Expression und die Artikulationen. Von letzteren gibt es reichlich: Legato, Longs Cuivre, Marcato, Tenuto, Shorts Staccatissimo, Multi Tongue, Ripps&Falls und FX Glissanti.

spitefire-2Die Ansicht mit den erweiterten Einstellungen.

spitfire-gui-3Die „The Ostinarium“ genannte Oberfläche.

Informationen zu den Einstellungen und Funktionen finden sich im 37 Seiten umfassenden Manual, welches im PDF Format herunter geladen werden kann. Die Lektüre ist unbedingt angeraten.

Klangbeispiele:

*Klassik: J.S. Bach – Air in G für Trombone und Piano (Bass-Trombone):

*Blues Traditional: Worried Man für Tenor- und Bass- Trombone und Piano:

Fazit:

Mit Bones-Volume1 Main Mics hat Spitfire Audio eine weitere professionelle Software Library der BML Reihe vorgestellt, die sich für diverse Genres eignet und mit sehr vielen Einstellmöglichkeiten aufwartet. Der Preis von 279,- £  ist sicherlich gerechtfertigt, schränkt den Käuferkreis aber gleichzeitig ein. Bleibt zu hoffen, dass die Probleme mit der Download Geschwindigkeit bald gelöst sind.

Weitere Informationen gibt es hier: Link

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