Hans Ruckers II Harpsicord von Pianoteq

Dem Team von Pianoteq ist es mal wieder gelungen, ein nicht alltägliches Instrument aufzutun und zu digitalisieren. Es handelt sich bei diesem Harpsicord um einen originalgetreuen Nachbau, welcher von Matthias Grienwisch hergestellt wurde. Gegenüber dem Original wurden der Software noch ein paar Extras mitgegeben. So wird eine Erweiterung von 41/2 auf 61/2 Oktaven geboten. Zudem finden sich 3 Register; unteres 8′, oberes 8′ und 4′, die sich kombinieren lassen. Die Hans Ruckers II Harpsicord Software kann als Erweiterung für Pianoteq ab Version 5.6 erworben werden.


Download und Installation:

Ich habe mir die neueste Version der Pianoteq Software mit der Nummer 5.6.2 heruntergeladen. Je nach dem, wie viele Erweiterungen man kauft, oder schon hat, liegt der Umfang der Software etwa zwischen 35 und 40 MB.

Vor der Installation der neuen Version habe ich die alte gelöscht, um kein Durcheinander auf dem Rechner zu haben. Bei der Installation muß dann noch darauf geachtet werden, dass die Software in den gleichen Ordnern landet, wie ihr Vorgänger.

Nach der Installation wird die neue Version noch registriert. Dazu klickt man entweder in der Stand Alone, oder in der Plugin Version auf „Help“ und dann auf „About“ und kann dort die Registrierung vornehmen. Das geht online, aber auch offline.

Wie immer ist die Pianoteq Software für Win, MAC und Linux erhältlich.

Die Benutzeroberfläche:

Wie schon in den Vorgängerversionen, zeigt sich die Benutzeroberfläche farbenfroh und aufgeräumt. Für das Harpsicord wurden die Instrumentenspezifischen Bedienelemente sehr übersichtlich integriert.

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Der Startbildschirm zeigt im unteren Bereich die für das Instrument spezifischen Bedienelemente. Links über der Klaviatur (die sich auch einklappen lässt) sind die Schaltflächen für die Register. In der Mitte die vier Pedale und rechts sind die Effekteinstellungen zu sehen. Letztere können frei eingestellt und auch abgeschaltet werden.

Pianoteq-Ruckers-2Die Software kommt mit einigen Presets auf den Rechner, welche sich überwiegend auf die Auswahl der Register beziehen.

Pianoteq-Ruckers-3Hält man die Maus über die Bedienelemente, erscheint eine Erläuterung, in der die jeweilige Funktion erklärt wird. Klickt man mit der rechten Maustaste auf ein Bedienelement, erscheint ein Dialog, in dem sich verschiedene MIDI Parameter einstellen lassen.

Pianoteq-Ruckers-4Hier die Erläuterung zu den Registern.

Pianoteq-Ruckers-5Und hier noch die Effekt Einstellungen.

Klangbeispiele:

Bei den Klangbeispielen habe ich mich auf ein Musikstück beschränkt, welches (1) mit allen Registern, (2) ohne das untere Register, (3) nur mit dem oberen Register und (4) mit allen Registern, dem Dämpfer Pedal, sowie ohne Effekte aufgenommen wurde.

Fazit:

Pianoteq hat mit dem Hans Ruckers II Harpsicord erneut ein virtuelles Instrument mit einem eigenen Klang und erweiterter Funktionalität vorgestellt. Die Bedienung ist, wie immer, durch die übersichtliche Anordnung der Bedienelemente, sehr einfach. Da es sich um eine Erweiterung handelt, wird eine der verschiedenen Pianoteq Versionen vorausgesetzt. Der Preis von 49,- Euro für das Harpsicord geht voll in Ordnung.

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