Im Test: die Orion und Eclipse Libraries von Wide Blue Sound

Wide Blue Sound aus Kalifornien, haben ihren Libraries ORION und ECLIPSE ein Update spendiert, mit dem beide jetzt NKS kompatiebel sind. Das heißt, das beide über die Keyboards von Native Instruments steuerbar sind. Bei beiden Libraries handelt es sich um Wave Table Synths, welche unter Kontakt, oder dem kostenlosen Kontakt Player 5.5.2, oder höher laufen. Da beide, bis auf die Grafik und natürlich die verwendeten Wave Files identisch sind, habe ich keine Einzeltests gemacht, sondern beschreibe hier beide Produkte.


Download und Installation:

Der Download läuft jeweils über den Connect File Manager von Continuata ab. Dieser muss also zunächst installiert werden.

In das obere, mittlere Feld wird die Seriennummer eingegeben. Klickt man dann auf Download, werden die Dateien angezeigt und man kann ein Verzeichnis auswählen, in die die Dateien geladen werden sollen. Nach dem Download werden die Dateien dann auch gleich entpackt. ORBIT hat in etwa eine Größe von 817 MB, ECLIPSE hat etwa 573 MB.

Sind die Dateien entpackt, kann man sie in das Verzeichnis mit den Kontakt Libraries verschieben. Ein direkter Download in dieses Verzeichnis schlug bei mir fehl.

Nun können die Libraries in Kontakt hinzu gefügt und, mit der Seriennummer, die auch für den Download verwendet wurde, registriert werden.

Die Benutzeroberflächen:

Der ORBIT Startbidschirm.

Und der ECLIPSE Startbildschirm.

Beide Libraries bieten 4 Slots, in welche die Wave Files geladen werden. Das können die gleichen sein, wie sie beispielsweise bei Verwendung eines der Presets geladen werden. Man kann die Slots aber auch individuell belegen. Rechts, neben den Slots, befinden sich  mit den Schaltern „Clone“ und „Random“ schon mal zwei Möglichkeiten, den Sound zu manipulieren. Mit der Schaltfläche „Waves“ werden über die Vor- und Zuücktasten, zwischen den Wave Files hin- und hergeswitcht. Im unteren Bereich stehen dann noch 3 Welleformen bereit, die Einfluss auf die Klangerzeugung nehmen. Bei den Drehreglern kann unter anderem das Tempo für die Wiedergabe festgelegt werden.

Beide Synths bieten die gleiche Effekte an, die über die Schaltfläche „Effects“ erreichbar sind.

In der „Sequencer“ Ansicht kann die Wiedergabe der Wave Files am effektivsten beeinflusst werden. Hier kann für jeden Slot eine Kurve in das entsprechende Feld eingegeben werden. Zudem kann über das Klappfeld, rechts neben diesem Feld, festgelegt werden, ob die Sequenz normal, oder beispielsweise rückwärts wiedergegeben wird.

Hier habe ich ein paar Kurven in die Felder eingetragen. Auf dem Keyboard gibt es einige farbige Tasten, mit denen die Effekte gesteuert werden.

Im folgenden noch ein paar Screenshots der ECLIPSE Oberfläche.

Unter „Tips“ finden sich noch die Belegung der farbigen Tasten auf dem Keyboard, sowie weitere Infos zur Bedienung.

Klangbeispiele:

 

 

 

Hier noch 2 Klangbeispiele von mir:

Fazit:

Wer pulsierende Sound braucht, ist mit beiden Libraries gut bedient, allerdings sind die aufgerufenen Preise von 199,- USD für ORBIT und 149,- USD für ECLIPSE sehr selbstbewusst angesetzt.

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