Im Test – Miroslav Philharmonik 2 von IK Multimedia

Die Orchestersoftware Miroslav Philharmonik ist schon recht lange im Portfolio von IK Multimedia. Die neue Version 2 basiert auf Sample Tank 3 und wurde fast komplett neu aufgenommen. Die Software ist für Mac und PC als 64 BIT Version erhältlich.


Donload und Installation:

Wer noch keine Software von IK Multimedia hat, muss zunächst den Authorization Manager installieren:

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Um sich im Manager anzumelden, verwendet man die gleichen Daten, wie für das eigene Benutzerkonto. Ist der Manager gestartet, gibt man die Seriennummer ein, die man per Mail erhalten hat. Danach erscheinen dann die Downloadlinks für Sample Tank 3 und Miroslav Philharmonik. Dabei handelt es sich allerdings nur um die Programminstallationen. 

Wer Sample Tank schon hat, braucht es natürlich nicht erneut zu installieren. Allerdings sollte wirklich die letzte Version 3.6.2 vorhanden sein.

Um die Instrumente zu installieren, muss man sich ins Benutzerkonto einloggen. Die so genannten Sounds sind bei Miroslav Philharmonik in 16 ZIP Dateien unterteilt. Diese können einzeln, oder mittels der Browser Erweiterung „Down them All“ zusammen herunter geladen werden. Der Miroslav Philharmonik Download hat einen Umfang von etwa 42,2 GB. Wem das zu viel ist, kann die Software auch auf einem USB Stick, in einer Box kaufen. Für Sample Tank 3 kommen dann noch ein paar GB dazu.

Sind alle Teildateien auf dem Rechner, müssen diese entpackt werden. Ich verwende dazu 7ZIP, markiere alle Files und entpacke sie.

Achtung: Damit die Dateien nach dem Entpacken installiert werden können, sollte der Pfad so kurz wie möglich sein. Also z. B. D:\MP2_Part_1 bis MP2_Part_16. Wenn der Pfad (zumindest unter Windows) zu lang ist, schlägt die Installation fehl, denn unter Windows ist die Zeichmenge des Pfades auf 260 Zeichen begrenzt und die Datei- und Pfadnamen der Miroslav Software sind teilweise sehr lang.

Alle 16 Dateien müssen einzeln, nach einander, installiert werden.

Die Benutzeroberfläche:

ikm-miro-2Der Startbildschirm von Miroslav Philharmonik 2 in Originalgröße. Ich habe hier die Instrumentengruppen (INST) geöffnet. Einige Instrumente, wie die Orgel und die Chöre, aus der Vorgängerversion sind auch noch enthalten. Die Benutzeroberfläche ist recht gut gelungen, könnte aber, nach meiner subjektiven Meinung etwas größer, oder, was noch besser wäre, skalierbar sein.

ikm-miro-2aKlickt man auf den „EDIT“ Button kommt man in die Einstellungen. Hier können die Pfade zu den Sound Dateien, den Audio und MIDI Geräten, sowie die Remote Einstellungen vorgenommen werden. Das bezieht sich auf die Stand Alone Version.

ikm-miro-4Insgesamt stehen 16 Spuren zur Verfügung, in die einzelne Instrumente, oder Instrumentegruppen geladen werden können. Hier im Beispiel ist nur ein Instrument geladen.

ikm-miro-5So sieht es aus, wenn das Brass Ensemble geladen wurde.

ikm-miro-6In der „MIX“ Ansicht befinden sich, logischer Weise, die Mixereinstellungen für die einzelnen Spuren. Unten links ist der Zugang zu den FX Komponenten geöffnet.

ikm-miro-7In der „EDIT“ Ansicht können verschiedenste Einstellungen zu dem/den Instrument(en) vorgenommen werden.

ikm-miro-8Neben den Einzelinstrumenten und Instrumentengruppen stehen auch diverse Patterns zur Verfügung.

ikm-miro-9In der Live Ansicht können ebenfalls Einzelinstrumente und/oder Gruppen geladen werden.

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Bei verschiedenen Instrumentengruppen können über die Funktionstasten unterschiedliche Einstellungen aufgerufen werden.

 

Anmerkung: Heiligabend, am Vormittag, wollte ich die Grand Piano Sounds testen. Allerdings konnte ich sie gar nicht laden. Nach mehreren, erfolglosen Versuchen, habe ich eine Mail an IKM geschickt, in der ich das Problem schilderte. Die Antwort kam sehr schnell. Ich solle das Update 2.0.1, sowie Sample Tank 3.6.3 aus meinem Benutzerkonto herunterladen und installieren. Danach konnte ich die Grand Piano Sounds benutzen.

Klangbeispiele:

Fazit:

Miroslav Philharmonik 2 bietet eine umfangreiche Sammlung an orchestralen Einzelinstrumenten und Instrumentengruppen, darunter auch solche, die in vergleichbaren Produkten nicht vorhanden sind, zum Beispiel ein Grand Piano und eine Kirchenorgel, um nur zwei zu nennen. Der Klang ist durchweg gut, wenn auch nicht überragend. Die Benutzeroberfläche ist liebevoll gestaltet und trotzt funktioneller Vielfalt übersichtlich und recht schnell erlernbar. Das Preis- Leistungsverhältnis geht, für den Umfang der Software, völlig in Ordnung.

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