Magix Samplitude Music Studio 2013

samplitude-music-studio-2013-de-180Nach einigen, vergeblichen Versuchen eine vollwertige Testversion des Music Studio 2013 von Magix zu erhalten, habe ich mich entschlossen, zumindest einmal die auf der Magix Internetseite erhältliche 30 Tage Testversion unter die Lupe zu nehmen.

 

 

Nach dem Download der EXE Datei, wird nach einem Doppelklick darauf zunächst das Programm heruntergeladen und dann installiert. Das geht alles recht zügig. Nach der Installation kommt dann allerdings zunächst einmal die Ernüchterung, denn es fehlt doch einiges, Darunter die Soundpool Dateien, Vita, etc. Es lassen sich zwar einige Dinge herunterladen, aber nicht alle angebotenen Dateien können auch in der Testversion installiert werden! Somit ist es keine vollwertige Testversion!

mms-oberflaecheMagix Music Studio 2013 Oberfläche. Neu sind die Instrumenten Symbole in jeder Spur. Das wurde aus dem Magix Music Maker übernommen.

Immerhin konnte ich das neue Vita String Ensemble und die neuen Vita Rock Drums installieren und testen. Sowohl die Strings, als auch die Rock Drums machten auf mich einen guten Eindruck. Allerdings entsprechen die Namen der Presets im String Ensemble nicht unbedingt den üblichen Bezeichnungen. So muss man erst einmal suchen, bis man z.B. ein Stakkato hin bekommt. Die Einstellmöglichkeiten sind beachtlich vielfältig! Bei den Rock Drums erhält man einen satten Schlagzeug Sound. Auf der Snare sind neben den normalen mittigen Beats auch Triolen und kurze, trockene Beats möglich.

mms-2013-stringensembleDas Vita String Ensemble

mms-2013-rock-drum-kitDas Vita Rock Drum Kit

mms-2013-mastering-suiteDie neue Mastering Suite

Neu ist auch die Mastering Suite. Hier wurde nicht nur ein wenig Facelifting betrieben, sondern auch unter der neuen Oberfläche hat sich einiges getan.

Ansonsten gibt es jetzt 128 anstatt 64 Spuren und die Samplerate wurde auf 24BIT und 96KHz erhöht.

Ein Witz bleibt nach wie vor die Angabe der Mindestvoraussetzungen zum Betrieb des Music Studio, die Magix auf der Produktseite angibt. Wer es gerne mit einem 1,5Ghz Prozessor und 1 GB RAM versuchen will, der wird spätestens nach der dritten Spur erleben, das sich Music Studio aufhängt und zu nichts mehr zu bewegen ist. Sinnvoll arbeiten kann man mit der Software erst mit einem Intel I5 quad Core (oder einem entsprechenden AMD Prozessor), mit 3 MHz und 6, besser 8GB RAM. Das Programm arbeitet zwar mit einer Wortlänge von 32 BIT, aber mit einer 64 BIT Windows Version und 6 bis 8 GB RAM hat sowohl das Music Studio, als auch Windows selber genug Ressourcen zur Verfügung.

Fazit:

Der Download der 30 Tage Testversion lohnt sich nicht wirklich, da viele Dinge fehlen und sich einfach nicht in der Testversion installieren lassen.

Die Vollversion hingegen lohnt sich auf jeden Fall! Der offizielle Preis liegt bei 100,-€, der Straßenpreis bewegt sich um die 86,-€. Dafür bekommt man eine vollwertige Daw und außerdem gibt es noch knapp 13GB Instrumente und Sounds von Yellow Tools gratis dazu. Da sich auch bei den virtuellen Instrumenten (Strings und Drums), sowie beim Mastering etwas verbessert hat, sollte sich der Kauf auch bei einer schon vorhandenen Vorgängerversion auszahlen. Für mich eine lohnenswerte Kombination ist das Music Studio 17 (da ist Saxophonia drin, welches mittlerweile für teuer Geld extra gekauft werden muss) und Music Studio 2013.

rating-3-dunkel

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