Pianoteq 5 Pro von Modartt

modartt-pianoteq5-logoAls ich im Spätherbst 2012 die Pianoteq 4 Version testete, war ich sehr angetan von dieser Pianosoftware und ich konnte mir damals kaum vorstellen, wie man diese weiter verbessern könnte. Nun sind die Entwickler bei Modartt aber nicht der Meinung gewesen, das sie sich auf den Lorbeeren ausruhen können und haben fast 2 Jahre lang an der Entwicklung von Pianoteq 5 gearbeitet. Was dabei heraus gekommen ist, soll dieser Test zeigen. Wobei ich diemal im Wesentlichen auf die Neuerungen eingehen werde.

 

Download und Installation:

Die Software liegt in diversen Formaten für Windows, MAC und Linux vor. Wie immer habe ich die Windows Version getestet. Im Gegensatz zu den Vorgängerversionen ist der Umfang der Software gewachsen. Waren es bei der 4er Version noch etwa 20 MB, sind es jetzt 35 MB, die heruntergeladen werden müssen. Gegenüber Sample basierten Produkten ist das immer noch verschwindend gering. Dementsprechend schnell ist der Download dann auch erledigt. Man sollte neben den gewünschten Plugin Formaten auch die Stand Alone Version installieren, um die Software einfach registrieren zu können. Das geht natürlich am schnellsten, wenn der Rechner mit dem Internet verbunden ist. Man kann die Software aber auch offline registrieren.

 

Die Änderungen:

Einige Änderungen sind natürlich unsichtbar, denn sie verstecken sich im Code. Jedenfalls wurde das physical modeling, auf dem die Software beruht, weiter verbessert. Das macht sich im Klang bemerkbar! Irgendwie sind die Instrumente noch presenter und vermitteln einen besseren Raumcharakter. Sichtbar ist auf jeden Fall, dass das K1 durch ein K2 ersetzt wurde. Zudem wurde die Auswahl an Mikrofonen geändert und erweitert.

Die Instrumente:

Neben dem neuen K2, ist auch weiterhin das D4, der Bluethner und das U4 enthalten. Zusätzlich wurden noch einige historischen Instrumente aus dem Museum Schloss Kremsegg ins Programm genommen, die als Zusatzpakete geordert werden können. 

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Die Instrumentenauswahl

 

Die Mikrofone:

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Die Auswahl der Mikrofone. Es können bis zu 5 davon eingesetzt und verlinkt werden.

 

Der Klang:

Wie schon weiter oben erwähnt, habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Instrumente noch presenter und räumlicher klingen, als in der Vorgängervesion.

Hier ein paar Beispiele:

Beethoven, Appressionata (Ausschnitt), K2

Beethoven, Appressionata (Ausschnitt), Grand Bluethner

Martin Beurskens – Walter Strassmann "Ein Gefühl", Pianotrack (Ausschnitt) D4

Das Gleiche mit dem K2

Und nochmal das Gleiche mit dem U4

 

Versionen und Preise:

Die Software ist in 3 Versionen für die oben erwähnten Betriebssyteme erhältlich. Angefangen bei der einfachen Stage Version für 99,- Euro, über die Standard Version für 249,- Euro, bis zur Pro Version für 399,- Euro. Updates gibt es ab 29,- Euro. Zudem sind noch weitere Pakete erhältlich, die jeweils 49,- Euro kosten. Und auch die bisher schon kostenlosen Instrumente sind auch weiterhin erhältlich.

 

Fazit:

Modartt beweist mit Pianoteq 5, das man Gutes noch besser machen kann. Pianoteq war und ist meine bevorzugte Piano Software! Und natürlich gibt es dafür die Bestnote.

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