Testbericht – Spitfire – HZ03-Hans Zimmer Percussion London Solos

spitfire-logoDer bekannte Filmkomponist Hans Zimmer hat seine dritte Library, die Percussion London Solos, bei Spitfire Audio veröffentlicht. Wer sich ein wenig mit ihm beschäftigt, stellt fest, das er gerne ethnische Instrumente in seinen Kompositionen verwendet. Das ist auch bei der Percussion London Solos Library nicht anders. Um die Library verwenden zu können genügt der kostenlose Kontakt Player von Native Instruments.

Download und Installation:

Der Download hat einen Umfang von 13,4 GB. Da kann eine schnelle Internetverbindung nicht schaden. Wie bei den Produkten von Spitfire AUdio üblich, kann man die Software nicht einfach herunterladen und installieren. Zunächst muss der hauseigene Library Manager installiert werden, den es kostenlos gibt. Nachdem man sich darin eingeloggt hat (gleiche Daten, wie beim Account), werden einem die erworbenen Produkte angezeigt und sie können dann heruntergeladen werden. DIe Software übernimmt nach dem Download auch gleich die Installation. Herunterladen und installieren sollte man die Software in das Verzeichnis, wo sich auch die anderen Libraries für Kontakt befinden. Nach der Installation muss die Software dann noch als neue Library zu Kontakt (Player) hinzugefügt und mit der Seriennummer registriert  werden.

Die Instrumente:

Wie schon eingangs erwähnt, verwendet Hans Zimmer gerne ethnische Instrumente, die vielleicht nicht jedem geläufig sind. Deshalb hier ein kleiner Überblick:

spitfire-hz03.instrumente

Von links nach rechts: Darbuka (einfellige Bechertrommel aus Nahost), Dhol (Doppelfelltrommel aus Zentralasien und Indien), Surdo (große Sambatrommel aus Brasilien), Tombek (Bechertrommel aus dem Bereich Iran, Irak) und Bucket Drums (Trommeln aus Kubstoffeimern)

 

Die Benutzeroberfläche:

spitfire-hz03-1Die Instrumente sind zwar die gleichen, aber die Musiker haben sie unterschiedlich genutzt. Somit bieten sie diverse Klangvariationen.

 

 

 

 

spitfire-hz03-2Hier ein Überblick der Instrumente. Neben den oben genannten, gesellen sich noch weitere, wie ein Crusher, eine Paper Djun sowie eine Snare.

 

 

 

 

 

 

 

spitfire-hz03-3Ich weiß nicht, ob sich die Jungs bei Spitfire Audio mit der Namensgebung vertan haben, aber normalerweise heißt das Instrument „Dhol“. Bei diesem Instrument gibt es die größte Klangbandbreite. Im oberen Bereich sind die Einstellungen angeordnet. Hier kann der Klang von hell bis dumpf verändert werden. Zudem gibt es drei Mikrofone, mit unterschiedlichem Abstand zum Instrument,zwischen denen gewählt werden kann, oder die zusammen verwendet werden können. „C“ steht übrigens für „close – nah) und ist mono. „S“ steht hingenen für „stereo“.

spitfire-hz03-4Hier nochmal das gleiche Instrument, allerdings mit den ebenfalls in der Software enthaltenen, erweiterten Mikrofonen. Hier gibt es mehr Raumklang, da die Mikros weiter entfernt positioniert sind. Alle Instrumente sind anschlagdynamisch und lassen sich von seicht bis knackig über einen entsprechenden Anschlag der Tasten, bzw. Pads spielen.

Video:

In diesem Video erklärt Paul Thomson von Spitfire Audio die Funktionen der Software im Einzelnen.

Klangbeispiele:

Fazit:

Auch wenn Hans Zimmer seine Percussion London Solos vorwiegend für Filmkompositionen gedacht hat, so läßt sich die Software sicherlich auch für Weltmusik und andere Genres verwenden. Durch die diversen Einstellmöglichkeiten kann der sehr authentische Klang sehr gut an eigene Bedürfnisse angepaßt werden. Von daher stellt die Library eine willkommene Erweiterung dar.

Der Preis liegt bei 149,-  £ und erhöt sich ab 14.10.2014 auf 199,- £.

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