Test JamVox3

Jamvox-3-LogoDie Firma Vox ist seit Jahrzehnten für ihre zum Teil schon legendären Gitarrenamps bekannt. Ich selber habe einen VT30 in meinem Studio stehen. Mit dem JamVox wird seit einiger Zeit eine Software angeboten, die sich zum üben und jammen eignen soll.

Die Software war zwischenzeitlich mal verschwunden und ist seit letztem Jahr in der Version 3 wieder auf dem Markt. Enthalten sind 19 Amp Modelle, 12 Lautsprecher Cabinets und 57 Effekte der verschiedensten Gattungen.

Man kann sich den Amp, mit oder ohne Cabinet (Je nach Modell) aussuchen und die gewünschten Bodentreter dazu. Zudem kann man den Amp vor, oder hinter die Effekte platzieren, was durchaus Sinn macht.

Es sind auch einige Presets enthalten, wobei sich einige nicht wirklich gut anhören. Da muß man dann doch noch die eine, oder andere Einstellung nachjustieren. Geeignet ist die Software vor allen Dingen für Blues, Rock und Hardrock, aber auch einen cleanen Sound bekommt man hin.

Hier ein paar Screenshots:

JamVox-1Im oberen Feld sieht man die Auswahl an Amps. Dort kann man auch zwischen Kombinationen, Amp und Cabinet umschalten für die eigene Auswahl.

JamVox-2Hier sieht man oben einen Teil der Bodentreter, die in Gruppen aufgeteilt sind. In der mittleren Reihe sieht man die Kombination, die für den Song „Smoke on the water“ von Deep Purple vorgeschlagen wird.

JamVox-3Hier habe ich mal aus Windows eine MP3 aus den Beispielsongs in JamVox geladen. Die Software versucht die Soloparts zu eliminieren, oder zumindest zu unterdrücken. Man kann dann seine eigene Sologitarre dazu spielen. Mir kam das, zumindest bei diesem Song, nicht besonders gelungen vor. Es fehlte einfach zu viel. 

Fazit:

Für knappe 50,- USD bietet JamVox 3 eine tolle Möglichkeit Gitarre zu üben, oder zu seiner Lieblingsmusik zu jammen und das, ohne die Eltern, oder den Partner zu stören. Einfach die Software auf einen USB Stick, oder die Festplatte speichern, Gitarre über ein Audio Interface an den Laptop, oder PC anschließen und schon kann es los gehen. Dazu sollte dann auch noch ein ASIO Treiber installiert sein. Ich finde das eine tolle Sache. Allerdings ist mir mein „echter“ Vox Amp mittlerweile so ans Herz gewachsen, das ich doch lieber ihn verwende.

Weitere Informationen und die Testversion gibt es hier: Link

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