Testbericht – British Drama Toolkit von Spitfire Audio

Mit dem British Drama Toolkit bringt Spitfire Audio, in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Samuel Sim, die nächste Library für den kostenlosen Kontakt Player. Gesampled wurden die Instrumente im hauseigenen Studio von Spitfire Audio, in London. Die Library soll Komponisten bei ihrer Arbeit unterstützen, die Kreativität steigern und birgt einige Besonderheiten.


Download und Installation:

Die Library, mit ihren 6,8 GB wird mittels der Spitfire Audio App heruntergeladen und auch gleich entpackt. Als Pfad kann also gleich der Library Ordner des Kontakt Players, oder der Vollversion von Kontakt angegeben werden. Während der Installation sollte mindestens das doppelte Volumen der Library an Speicherplatz vohanden sein.

Die Benutzeroberfläche:

Die Benutzeroberfläche zeigt die weiter oben schon angedeuteten Besonderheiten auf. Hier finden sich 3 Velocity Layer, die mit unterschiedlicher Lautstärke arbeiten. Soft ist für die leisen Hintergrundpassagen geeignet, Textures für die mittlere Laustärke, durch die eine gewisse Dynamik erzeugt wird und Loud kann für Soloinstrumente genutzt werden, welchen mit der Lautstärke über den anderen Instrumenten stehen. Trotz dieser Unterteilung, sind die Layer anschlagdynamisch, wodurch eine weitere Nuanzierung erreicht werden kann.

Die Main Ansicht, mit den 3 Layern. Im linken Teil der Tastatur kann zwischen verschiedenen Artikulationen umgeschaltet werden.

Texture und Soft Layer für die Basiskomposition mit der geladenen main.nki.

Neben Main-, Ensembles und Einzelinstrumenten, gibt es noch Advanced- und Accented genannte Lademöglichkeiten, für die jeweiligen Zusammenstellungen und Einzelinstrumente. Damit ist es möglich, noch feinere Abstimmungen zu erreichen. Somit stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung.

Klangbeispiel:

Für das Klangbeispiel habe ich Main, Ensembles, Flute und Viola auf mehrere Spuren verteilt, kombiniert.

Fazit:

Wieder einmal stellt Spitfire Audio, diesmal in Zusammenarbeit mit Samuel Sim, eine Library vor, die für den engagierten Komponisten ein wertvolles Mittel für seine Arbeit darstellen kann. Diese Software überrascht zunächst, durch die Verwendung von verschiedenen Velocity Layern und eher raren Artikulationen. Aber gerade dadurch soll das Interesse und die Kreativität des Komponisten angeregt werden. Bei mir hat das funktioniert.

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