Testbericht – Elevate Bundle von Newfangled Audio und Eventide

Bei Eventide ist das Elevate Mastering Bundle von Newfangled Audio erschienen. Darin enthalten ist der Elevate Mastering Limiter und der EQuivocate Equalizer. Letzten habe ich hier schon getestet. Elevate analysiert ebenfalls 26 Bänder und bietet diverse Einstellungen zur Klangverbesserung.


Download und Installation:

Elevate ist ein FX Plugin, welches es für Mac und PC gibt. Der Download hat eine Größe von 171 MB (PC). Die Windows Version kommt als ausführbare EXE Datei auf den Rechner, welche las Administrator ausgeführt werden sollte. Folgende Formate stehen für die Installation zur Verfügung: AAX, VST2 und VST3. Alle Formate liegen in 32 und 64 BIT vor.

Die Benutzeroberfläche:

Diese ist ausreichend groß und gut ablesbar, zumindest in 2 von 3 verfügbaren Skins. Bedingt durch den Umfang an möglichen Einstellungen, bedarf es einer gewissen Einarbeitung, um diese auch alle zu finden und zu versehen.

Hier zunächst mal die verschiedenen Skins. Oben ganz hell, in der Mitte das ganz dunkle und unten das etwas hellere.

Hier der Startbildschirm, mit der Anzeige des Input- und Output Levels. Da kein Instrument gespielt wird, ist die Anzeige in der Mitte leer.

Zur Bearbeitung einzelner Spuren, oder ganzer Songs, stehen Presets mehrerer Toningenieure zur Auswahl. Damit werden auch verschiedene Instrumente und Stile abgedeckt. Dazu die Ansicht der Gain Reduction.

Die Filter Bank Ansicht. Alle Meters sind aktiv, was an den lechtenden Dioden in den Klammern zu erkennen ist.

Hier nun die Main Parameters, zunächst mit der Filter Bank.

Der Limiter/Equalizer.

Die Transient Ansicht. Hier kann man auch eigene Kurven anlegen.

Die Clipper Ansicht, mit der Velocity Kurve, welche ebenfalls individuell angepasst werden kann.

Auch die Qualität des Dithering läßt sich einstellen. Zudem ist es möglich, den Klang zu vergleichen und eigene Presets zu speichern.

Klangbeispiele:

Die 3 Klangbeispiele enthalten am Anfang den unbearbeiteten und danach, den bearbeiteten Sound. Bei Beispiel 1 habe ich den Frequenzumfang drastisch beschnitten. Bei Beispiel 2 kam das „tame that snare“ Preset zum Einssatz und bei Beispiel 3 habe ich mit dem Limiter gearbeitet.

Fazit:

Das Elevate Bundle bietet eine große Vielfalt an Einstellungen, mit denen der Klang einer einzelnen Spur, oder eines ganzen Songs beeinflusst werden kann. Um alle Möglichkeiten nutzen zu können, sind Kenntnisse im Bereich Mastering und eine gewisse Einarbeitungszeit hilfreich. Die vorhandenen Presets sind bei der Einarbeitung sicher hilfreich. Den Equalizer hatte ich ja schon getestet und für gut befunden. Insgesamt also eine Zusammenstellung, mit der das Mastering gelingen sollte.

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