Testbericht – Ethno World 6 Complete von Marcel Barsotti

Ethno World 6 Complete stellt den bisherigen Höhepunkt der langjährigen Arbeit des Komponisten Marcel Barsotti dar. Die Software ist, wie auch schon die Vorgängerversionen, bei Best Service in München erschienen. Hier sind 2 Libraries für den kostenlosen Kontakt Player vereint. Zum einen die Ethno World 6 Instruments und zum anderen die Ethno World 6 Voices. Gegenüber der Version 5 sind diverse Instrumente und Stimmen dazu gekommen und die vorhandenen wurden teilweise neu aufgenommen, bzw. überarbeitet. 


Download und Installation:

Wie beschrieben, bestet die Software aus zwei Libraries. Es gibt sie entweder als Download, oder auf 3 Dual Layer DVDs. Zunächst sollte der Kontakt Player installiert werden. Die letzte Version kann entweder bei Best Service, oder aber bei Native Instruments herunter geladen werden. Dazu wird etwa 1 GB Speicherplatz auf der Festplatte benötigt. Natürlich laufen die Libraries auch mit der Kontakt Vollversion. Für den Download und Installation der Libraries, sollten etwa 53 GB freier Speicher vorhanden sein.

Nach dem Download und entpacken findet sich in dem Ethno World 6 Instruments Ordner ein Unterordner Samples und darin wiederum ein Unterordner „Content 1“. Es gibt auch noch einen Unterordner mit der Bezeichnung „Content 2“, welcher in den Samples Order verschoben werden muss. Sind alle Ordner und Dateien zusammengefügt, kann man im Kontakt Player die Library hinzufügen und registrieren.

Die Ethno World 6 Voices Library ist eigenständig und kann komplett in den Libraries Ordner des Kontakt Players verschoben dann hinzu gefügt und registiert werden.

Wer die Software auf DVD erworben hat, muss trotzdem die Software in seinem Best Service Benutzerbereich, mit der per Mail erhaltenen Nummer, aktivieren. Danach finden sich dort die beiden Seriennummern für die Libraries.

Die Benutzeroberfläche:

Bevor ich auf die Benutzeroberflächen eingehe, hier ein Blick auf die Instruments und Voices:

Links die Instruments, die nach Gattungen sortiert sind und rechts die Voices, bei denen die Sortierung nach Kontinenten vorgenommen wurde. Eine komplette, sehr lange Liste der Instruments und Voices, findet sich in der Dokumentation, welche mit der Software auf den Rechner kommt, oder auf der Produktseite bei Best Service.

Das ist der Startbildschirm, wenn ein einzelnes Instrument geladen wird. Es erscheint dei Quick Edit Oberfläche. Je nach dem, welches Instrument geladen ist, ändert sich die Hintergrundgrafik und auch die Belegung des Keyboards variiert. Nachfolgend ein Ritt durch die einzelnen Reiter, mit ihren Seinstellungen.

Zu guter Letzt erscheinen in der Info noch ein paar Worte zu den einzelnen Instrumenten, die in der Gruppe zusammengefaßt sind.

Neben den Einzelinstrumenten können auch so genannte Multis geladen werden. Hier können entweder die vorgegebenen Instrumente in verschiedenen Kanälen verwendet, oder individuell Instrumente, per drag&drop, in die Kanäle geladen werden.

Die Benutzeroberfläche der Voices Library unterscheidet sich im Großen und Ganzen nur optisch von der der Instruments Library. Je nach dem, welche Voices geladen sind, ändert sich auch hier die Belegung des Keyboards. Bei einigen Voices gibt es noch eine Art Synthesizer, oder auch Trommeln zur Begleitung. Der tonale Umfang des Synth ist, je nach dem welche Voices geladen sind, unterschiedlich.

Klangbeispiele:

Hier einige Klangbeispiele der Instruments und der Voices.

Fazit:

Die Ethno World 6 Librarien von Marcel Barsotti bringen eine sehr umfangreiche Sammlung an Instrumenten und Stimmen, aus aller Welt, auf den Rechner. Alle Samples klingen amtlich und die Ladezeiten sind, selbst bei den Multi Instrumenten, recht kurz. Die Patterns und Loops lassen sich sehr gut in entsprechende Kompositionen integrieren. Wer nicht die komplette Sammlung benötigt, kann die Instruments und die Voices auch einzeln erweben.

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