Testbericht – ÓLAFUR ARNALDS CHAMBER EVOLUTIONS von Spitfire Audio

Bei Spitfire Audio ist die ÓLAFUR ARNALDS CHAMBER EVOLUTIONS Library für den kostenlosen Kontakt Player, ab Version 5.6.8., erschienen. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich um eine Kammer Orchester Besetzung (Violinen, Viola, Chello und Kontrabass), welche in den Air Studios, in London, aufgenommen wurde. Ólafar Arnalds ist ein Komponist aus Island, der hier einige seiner nicht alltäglichen, kompositorischen Ideen hat einfließen lassen.


Download und Installation:

Wie bei den Libraries von Spitfire Audio üblich, kommt für den Download, welcher einen Umfang von 18,1 GB hat, der hauseigene Download Manager zum Einsatz. Nach Beendigung des Downloads, werden die Dateien entpackt. Für den kompletten Vorgang sollte mindestens das doppelte an Speicherplatz auf der Festplatte frei sein. Der Download kann, wenn nötig, auch unterbrochen und später fortgesetzt werden.

Die Benutzeroberfläche:

Diese besteht aus zwei Teilen. Zum einen haben wir die GRID Ansicht, hinter der ein EMS VCS3 Synth werkelt und zum anderen eine „normale“ Ansicht, über die sich, die erstmals eingesetzten Waves gestalten lassen.

Hier die Basses Grid Ansicht, wie sie sich nach dem Start darstellt. Links das Grid, mit der Angabe des eingestellten Notenumfangs. Rechts daneben, die Mikrofoneinstellungen und die Regler für Dynamik und Expression. Darunter dann die Effekt Regler.

Werden die Grid Settings geändert, verändert sich auch die Ansicht der spielbaren Noten und der Artikulationen auf dem Keyboard. Die Settings können entweder individuell, über die FX Buttons, oder mittels der, oberhalb unter EVO aufgelisteten Presets eingestellt werden. Das wird im Video, weiter unten, erklärt.

Hier die Ansicht des Chamber Grid, bei dem die Veränderungen an den Grid Einstellungen ebenfalls sichtbar werden.

Auch hier ist die andere Keyboard Belegung deutlich zu sehen.

Hier nun die „normale“ Ansicht, für die Waves. Die Artukulationen reichen von „longest“ bis „shortest“ Notes. Auch hier können die verschiedenen Mikrofone wieder einzel, oder zusammen geregelt werden. Die Waves wurden hier erstmals eingesetzt. „Sie kommen langsam irgendwo her, bauen sich auf und verschwinden dann wieder.“ So die Beschreibung von Spitfire Audio.

Hier die Chamber Waves Ansicht. Die Artikulationen sind die gleichen, wie bei den Basses, genauso, wie die anderen Einstellungen.

Unter „Advanced“ finden sich dann noch die einzelnen Artikulationen.

Klangbeispiele:

Ich habe 2 kurze Stücke eingespielt, die durch filmische Eindrücke von Island inspiriert sind.

Video:

In diesem Video erklärt Paul Thompson die Arbeitsweise der Library.

 

Fazit:

Die Ólafar Arnalds Chamber Evolution Library eignet sich sehr gut zur Erweiterung der klanglichen Möglichkeiten, wenn es um Film-, Fernseh- und Gameskompositionen geht. Einfache Bedienung und recht schnelle Ladezeiten, sowie ein, wie bei Spitfire Audio üblich, hervorragender Klang, machen die Library für Komponisten attraktiv.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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