Testbericht – Pianoteq 6 von Modartt

Das Modartt Team aus der Nähe von Toulouse hat nach 3 jähriger, intensiver Arbeit, die Version 6 seiner Pianoteq Software veröffentlicht. Alle 49 Instrumente wurden überarbeitet. Ein Resultat dieser Arbeit ist die Autorisierung der beiden Pianos Model B und Model D durch Steinway & Sons. So eine Autorisierung bekommt man sicherlich nicht aus reiner Freundlichkeit, sondern erst nach intensiven Tests.


Download und Installation:

Der Download hat eine Größe von schlanken 45,3 MB. Die Dateien für den MAC und für Linux dürften in etwa die gleiche Größe haben. Für Windows kommt eine ausführbare EXE Datei auf den Rechner. Aussuchen kann man dann, was man installieren will. Zur Auswahl stehen die Standalone Version, sowie VST 2  und neu, VST 3 in 32 und 64 BIT, sowie AAX.

Neu in der Linux Version ist die Unterstützung der ARM Technologie, die zum Beispiel für die Rasperry Pi3 Boards notwendig ist.

Die Benutzeroberfläche:

Diese hat sich im Vergleich zur Vorgängerversion nur leicht verändert und ist farblich etwas dezenter geworden.

Die 3 oberen Fenster sind mit Grafiken abgedeckt. Dahinter liegen die entsprechenden Einstellungen, welche durch einen Klick in die jeweilige Grafik erreichbar sind.

In diesem Screenshot sind die Einstellungen zu sehen. In der Standalone Version können im oberen Bereich eigene Aufnahmen gemacht werden, welche sich dann als MP3, oder neu, im FLAC Format speichern lassen. Zudem können nun, ebenfalls neu, Playlisten angelegt werden. Natürlich können auch weiterhin MIDI Files geladen und abgespielt werden.

Klangbeispiele:

Für die Klangbeispiele habe ich 6 Stücke ausgewählt, welche mit den folgenden Pianomodellen aufgenommen wurden:

  • Steinway B
  • Steinway D
  • Grand Blüthner
  • Schöffstoss
  • K2
  • CP80

Copyright Information: Die Klangbeispiele stammen von e-competition aus Kanada und sind für Pianoteq autorisiert.

Fazit:

Die Arbeit des Modartt Teams hat sich gelohnt! Nicht nur, dass die Steinway & Sons Pianos nun autorisiert sind. Nein, auch die anderen Instrumente haben einen weiteren Schritt vorwärts gemacht. Der Klang ist, gegenüber der Vorgängerversion, noch voller und dynamischer. Wer meine Testberichte zu den Vorgängerversionen gelesen hat, weiß, das ich ein großer Fan dieser Software bin. Die neue Version 6 hat mich dann aber doch, hinsichtlich des absolut überzeugenden Klangs, überrascht. Ganz klar, das Pianoteq auch in der Version 6 mein Favorit in Sachen Piano Software bleibt.

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