Testbericht – Shreddage 3 Stratus von Impact Soundworks

Impact Soundworks hatten vor ein paar Wochen eine neue Version ihrer Shreddage Stratus Software veröffentlicht. Auf Wunsch einiger Benutzer wurde dann nachgelegt und die Demo Resourcen wurden in die Software integriert. Bei der Shreddage Software handelt es sich um eine Library, die die Vollversion von NI Kontakt (ab Version 5.7) benötigt.

Download und Installation:

Die Software benötigt entpackt etwa 9 GB freien Speicherplatz auf der Festplatte. Der Download selber kommt in 4 Dateien auf den Rechner und hat einen Umfang von 7,71 GB. Nach dem Download sollte die Software in das Verzeichnis entpackt werden, in dem sich auch die anderen Libraries für Kontakt befinden. Als Letztes muss die Library noch, per Seriennummer, in Native Access registriert werden.

Die Benutzeroberfläche:

Beim ersten Aufruf der Library in Kontakt fällt auf, das es eine Lite- und eine Vollversion gibt. Bei den Einstellungen ist mir allerdings kein Unterschied aufgefallen. Die Bildschirmfotos beziehen sich auf die Vollversion.

Das ist der Startbildschirm. Links finden sich die Potis für Tone und Volume. Rechts daneben der Toggleswitch für die Tonabnehmer. Im Gegensatz zu einer „echten“ Strat, gibt es keine 5 Einstellungnen, sondern 3. Die Library ist auch für Multitracking ausgelegt und es können bis zu 4 Spuren aktiviert werden. Die weiteren Einstellungen sind zum großen Teil selbst erklärend. Auf dem Keyboard selber finden sich, neben dem spielbaren Bereich (blau), die Tasten für die sehr umfangreichen Artikulationen.

Hier die Übersicht der Prests, welche so gut wie alle Musikrichtungen abdecken.

Die Ansicht mit den Artikulationen. Hier finden sich Einstellungen für Hammer On, Sliding, Vibrato, den Picking Mode und den Fretting Mode. Zudem kann der Umfang der bespielbaren Bünde eingestellt werden.

Die Performance Ansicht. Hier finden sich, unter anderen, die Einstellungen für Mono Lead, die Velocity Kurve und den Picking Mode.

Die Strumming Einstellungen.

Und hier die Advanced Einstellungen.

Auf den ersten Blick gar nicht zu sehen, sind die Reiter im unteren Bereich, zwischen dem Hauptfenster und dem Keyboard. Um diese zu sehen, muss man ein wenig nach unten scrollen. Hier die Console Ansicht, in der sich die Einstellungen für die Tonabnehmer verstellen lassen.

Zu guter letzt noch die erweiterten Einstellungen in der TACT Ansicht. Hier lassen sich Feineinstellungen für diverse Bereiche, wie Hammer On und Tremolo vornehmen.

Klangbeispiele:

Fazit:

Impact Soundworks verzichtet, im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern, auf die Einbindung von Amps, Cabs und Bodentretern. Trotztdem ist es möglich, dank der Presets und der ausgeklügelten Artikulationen, ein breites Soundspektrum, für verschiedenste Musikstile, abzubilden. Wer sich nicht sicher ist, welches Preset er nehmen soll, kann sich die kurzen Snapshots anhören. Ich finde die Software ist gut gelungen.

 

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