Testbericht – Spitfire Audio Studio Strings Professional

Mit zwei Varianten der Studio Strings veröffentlichte Spitfire Audio das erste Produkt einer neuen Reihe. Weiterhin sind derzeit Studio Brass und Studio Woodwinds geplant. Was ist neu an dieser Software Reihe? Nun, bisher wurden viele Aufnahmen für die Softwareprodukte von Spitfire Audio in der recht großen und hohen Lyndhurst Hall der Air Studios in London aufgenommen. Diesmal trafen sich die Musiker ebenfalls in den Air Studios, allerdings im viel kleineren und, vom Klang her, viel trockeneren Studio 1. Beide Varianten der neuen Studio Strings erfordern den kostenlosen Kontakt Player. Mir stand für den Testbericht die Professional Version zur Verfügung.


Download und Installation:

Studio Strings Professional hat eine Größe von 196,15 GB! Für den Download und die Installation, was mittels der Spitfire Audio App von statten geht, sollten etwa 400 GB freier Speicherplatz zur Verfügung stehen. Der Download kann in der App auch angehalten und später fortgesetzt werden. Nachdem die Software am gewünschten Speicherort entpackt wurde, kann sie mittels Native Access freigeschaltet werden. Hierin wird zunächst die Seriennummer eingegeben. Dann muss zum Verzeichnis der Software navigiert und zu guter letzt auf „Install“ geklickt werden.

Die Benutzeroberfläche:

Neben den Artikulationen, welche direkt über die Benutzeroberfläche erreichbar sind, gibt es viele weitere, die sich im _Advanced_ Ordner befinden. Insgesamt sind es wohl 48, welche in mehreren Unterordnern einsortiert sind. Darüberhinaus gibt es diverse Stereo Mixes.

 

Wie bei vielen anderen Produkten von Spitfire Audio erscheint zunächst die einfache Benutzeroberfläche, welche mit den nötigsten Einstellungen ausgestattet ist. Für einen schnellen Start reicht sie vollkommen aus.

Die erweiterte Benutzeroberfläche zeigt dann noch die Mikrofoneinstellungen, mit denen die Mikros einzeln, oder zusammen eingestellt und untereinander gemischt werden können. Da die Samples relativ trocken aufgenommen wurden, gibt es als Plugin einen Reverb, welcher feinfühlig zum Signal gemischt werden kann. Natürlich kann der interne Reverb auch ignoriert und durch externe Plugins ersetzt werden.

Unter dem Punkt „No extra Functionality“ finden sich weitere Einstellungen, zum Beispiel für die Round Robins.

 

Klangbeispiele:

Als Klangbeispiele habe ich zwei klassische Stücke und ein alternativ Rock Stück ausgewählt. Bei den klassischen Stücken, kommen alle in der Studio Strings Professinal Software enthaltenen Instrumente zum Einsatz. Bei dem Rock Stück sind die Stereo Mixes von Violins, Viola, Basses und Celli verwendet worden. Bei den Aufnahmen habe ich auf den internen Reverb verzichtet und statt dessen einen externen verwendet.

Fazit:

Mit der ersten Libray der Spitfire Audio Studio Reihe, gehen die Londoner neue Wege. Die Samples sind sehr viel „trockener“ und von daher auch in Produktionen zu gebrauchen, die in einem Studio entstehen und keinen eigenen Raumklang mitbringen sollen. Wie die Klangbeispiele zeigen, eignet sich die Software für verschiedenste Musikrichtungen. Der Klang ist, wie von Spitfire Audio nicht anders zu erwarten, wieder eimal hervorragend. Wer mit weniger Instrumenten und Einstellungen auskommt, kann auf die Basisversion zurück greifen.

 

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