Testbericht – Spitfire Audio Symphonic Strings Evolutions

Mitte August ist bei Spitfire Audio die Symphonic Strings Evolutions Library für den Kontakt Player (Version 5.5, oder höher) erschienen. Aufgenommen wurde einmal mehr in den Londoner Air Studios und zwar: 16 erste Violinen, 14 zweite Violinen, 12 Violas, 10 Cellos und 8 Bässe. Daraus resultieren mehr als 4700 Samples. Aufgenommen wurden lange Noten. Allerdings nicht, wie üblich, konventionell, sondern mit Zwischentönen und Geräuschen der Instrumente, um nur einige Besonderheiten zu nennen. Dadurch soll das Klangbild lebendiger wirken.


Download und Installation:

Der Download und die Installation wird mittels des Spitfire Audio Library Manager durchgeführt. Sind die 36,6 GB auf dem Rechner, werden sie entpackt und installiert. Danach erfolgt noch die Registrierung. Dazu gibt man die Seriennummer, welche man per Mail bekommt, in das Native Acces Tool ein und klickt dann auf OK.

Die Benutzeroberfläche:

Genau so ungewöhnlich wie die Samples, stellt sich auch die Benutzeroberfläche dar, denn hier wurde die, aus EVO Grid, bekannte GUI verwendet. Natürlich ist sie auf die Bedienung der Strings modifiziert.

Die Software ist recht einfach zu bedienen. Neben dem Evo Grid befinden sich die Regler für die Mikrofone (nah, mittlere Entfernung und weite Entfernung), sowie die für Dynamics und Expression. Darunter befindet sich die Effektgruppe. Unterhalb des EVO Grid gibt es noch einen Schieberegler, mit dem die Einstellungen des jeweiligen Presets individualisiert werden können.

Klickt man oberhalb des Evo Grid auf „Evo“ erscheint ein Fenster mit verschiedenen Klangfarben, welche den Sound des jeweilig geladenen Presets nochmals verändern.

Video:

Da es mit Worten nicht einfach zu erklären ist, welche Klangfarben und Veränderungen dieser, durch unterschiedliche Einstellungen zu erreichen sind, hier ein Video von Spitfire Audio, in dem die Arbeitsweise erklärt wird:

 

Klangbeispiele:

Ich habe hierfür ein paar Akorde mit den unterschiedlichen Möglichkeiten eingespielt.

  1. Symphonic Strings Evo mit Randomise with Traditional
  2. Symphonic Strings Evo mit Randomise with Extreme
  3. Symphonic Strings Evo mit Grid 4 und Randomise with Episodic
  4. A Beatyful Start mit Randomise with any
  5. Bow changes mit Randomise with Traditional
  6. Shuttering Tremolations mit Randomise with Extreme

Fazit:

Die Software ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Es macht aber Spaß damit zu experimentieren und sich so zu neuen Ideen inspirieren zu lassen. Der Klang der Instrumente ist, wie eigentlich immer bei Spitfire Audio, vom Feinsten. Wer auf der Suche nach neuen, eher ungewonten Streicherklängen ist, sollte sich die Software einmal genauer ansehen.

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