XILS 4 von XILS Lab

XilsLabLogoVor wenigen Tagen hat XILS Lab aus Grenoble, Frankreich den XILS 4 vorgestellt. Im Testbericht zum XILS 3 hatte ich noch geschrieben, das es bald ein Update geben würde, aber der XILS 4 ist eigentlich kein Update, sondern ein eigenständiges Produkt. Wer allerdings vom XILS 3 auf den XILS 4 updaten will, kann das für 29,- € tun. Beide, der XILS 3 und der XILS 4 wurden 1969 als VCS 3 und VCS 4 von der britischen Synthesizer Schmiede EMS gebaut. Der VCS 4 bestand damals aus zwei VCS 3 und wurde, im Gegensatz zum VCS 3, der damals sehr erfolgreich war, nie in Serie gebaut. Nun kann man sich den Synth zumindest als Softwareversion auf den Rechner holen.

Download und Installation:

Beim Download muß darauf geachtet werden, dass die richtige Version ausgewählt wird. Es stehen Versionen Für MAC und PC bereit, die entweden per eLicenser, oder per iLok autorisiert werden können. Ich habe die iLok Version für PC gewählt und konnte sie dann mittels iLok Software Manager freischalten. Nach der Installation, bei der man zwischen 32 und 64 BIT wählen kann, steht die Software als VST Plugin zur Verfügung. In der DAW seiner Wahl befindet sich dann einmal der Synth selber, sowie in der FX Abteilung noch ein Paket mit Effekten, welches sich XILS 4 FX nennt. 

Die Benutzeroberfläche:

Wer schon die XILS 3 Software hat, wird sich recht schnell mit der Benutzeroberfläche zurecht finden. Wer sich den Synth das erste Mal auf den Rechner holt, sollte sich unbedingt mit der Bedienungsanleitung befassen, denn, wie meist im Leben, liegt die Kruks im Detail versteckt. Besonders die Matrix Einstellungen sollen erwähnt werden. Dabei handelt es sich um 2 synchronisierte Matrizen. Einmal die „Main“, welche 16 Ein- und Ausgänge hat und zum anderen die „Extended“, welche mit 15 Ein- und Ausgängen aufwartet. Mit den Pfeiltasten, welche sich links und rechts neben der Hauptansicht befinden, kann man bequem zwischen den beiden Synths und der Sequencer/Modul Ansicht wechseln. Wie bei einer Diashow. Die Benutzeroberfläche hat in der Normalansicht eine angenehme Grösse. Sie kann unter „Options/Display“ aber auch verkleinert werden. An einer noch größeren Darstellung wird anscheinend immer noch gearbeitet, denn die Option ist zwar vorhanden, funktioniert aber derzeit noch nicht.

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Die Benutzeroberfläche nach dem Start

xils4-2Die Settings für beide Synths

xils4-3Die verschiedenen Ansichten „Main“, Extended“ und „Both“

xils4-4Die Presets: XILS3 und XILS 4 Presets. Das speichern eigener Presets ist natürlich auch möglich.

xils4-5Rechts oben die Einstellungen für die FX Effekte: Chorus, Phaser und Delay

 

Sounds:

Da sich der Synth derzeit noch in der Einführungsphase befindet und zu einem Sonderpreis angeboten wird, sind die 160 Presets des XILS 3 und weitere, neue 160 Presets des XILS 4 dabei. Diese sind übersichtlich nach Kategorien geordnet. Man kann aber auch nach Autoren suchen. Und wie schon weiter oben gesagt, kann man natürlich auch eigene Presets im Ordner „User“ speichern und sortieren.

Klangbeispiele:

XILS3 Presets

XILS4 Presets

Preise:

Der Preis liegt derzeit bei 149,- Euro. Darin sind die Presets und ein eLicenser Stick enthalten. An Juli kostet der Synth dann 179,- Euro. ein Update vom XILS 3 ist für 29,- Euro erhältlich.

Fazit:

Wem die 6 Ozillatoren des XILS 3 nicht ausreichen, ist mit den 12 Ozillatoren des XILS 4 sicher gut bedient. Dazu kommen die zusätzlichen Presets und die erweiterten Möglichkeiten, eigene Sounds zu erstellen.

Weitere Informationen gibt es hier: Link

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