Augmented Persia von Arturia

Arturia hat sein Portfolio mit der Augmented Persia Collection erweitert. Darin sind einige typische Instrumente vereint, die man aus dem Nahen und mittleren Osten, sowie aus Nordafrika, von Ägypten bis nach Marokko kennt. Wie ich finde ist das eine Bereicherung der Augmented Reihe, denn die Instrumente haben längst auch Einzug in die westliche Musik genommen und finden sich nicht nur in traditionellen Stücken, sondern auch in moderner Rock- und Pop-, sowie in der Weltmusik wieder. Enthalten sind: Oud, Tar, Saz, Ney, Alto Kamancheh, und Ahah Kaman. Wer allerdings die authentischen Klänge der Instrumente erwartet, wird teilweise enttäuscht. Es gibt viele Presets, die es zu durchstöbern gilt.

Download und Installation:

Der Download und die Installation erledigt der Arturia Software Manager, in dem die Softwaretitel, nach dem Erweb, aufgelistet sind. Die Größe des Downloads wird hier nicht angezeigt. Nachdem die Software installiert ist, kann sie in einer beliebigen DAW verwendet werden.

Achtung: Leider kann  es bei der Installation mittels Arturia Software Manager zu Problemen kommen und die Presets werden nach der Installation nicht gefunden. Das merkt man daran, dass diese als „missed“ angezeigt werden. Die Lösung besteht darin, die Software im Benutzerkonto zu deaktivieren und manuell herunter zu laden. Nach dem Download muss das Archiv entpackt werden und kann dann manuell installiert werden.

Screenshots:

Je nach  dem, welches Preset gewählt wird, verändert sich die Benutzeroberfläche.

Klangbeispiele:

Ich habe 2 Klangbeispiele ausgesucht, in denen eine Oud, aber auch eine Saz zu hören sind.

Fazit:

Mit Augmented Persia hat Arturia den Horizont der Augmented Reihe erweitert und die Klänge des Orients eingefangen. Wer den originalen Klang der Instrumente erwartet, wird wohl enttäuscht sein, aber trotzdem können die Presets ideenreich eingesetzt werden. Der Klang ist jedenfalls durchgehend gut.

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