Testbericht – StringStudio V2 von AAS

AAS-LogoApplied Acoustics Systems, kurz AAS, aus Kanada ist ein Pionier in Sachen SampleModelling. 
Das unterstreicht die Tatsache, dass die erste Version der StringStudio Software schon vor fast 10 Jahren auf den Markt kam. 
Ich bin vor etwa 2 Jahren auf die Software aufmerksam geworden. Damals suchte ich für ein Projekt eine virtuelle Konzertharfe. 
Nun hat sich in den letzten 10 Jahren einiges an technischen Veränderungen und bei der Berechnung von Modelling Modellen 
getan und so ist es nur logisch, das nun die Version2 von StringStudio erschienen ist.

 

 

Download und Installation:

Der Download und die Installation sind ruck zuck erledigt! Software (etwa 35MB) herunter laden, entpacken, installieren und nach dem ersten Start die Seriennummer eingeben, fertig. Eine Internetverbindung ist natürlich Voraussetzung.

Bei der Installation wird sowohl die 32, als auch die 64 BIT Version auf den Rechner gebracht, wobei die unterschiedlichen Pfade vorgeschlagen werden. Diese können aber auch angepasst werden.

Die Benutzeroberfläche:

Die Benutzeroberfläche ist neu und sehr übersichtlich gestaltet und gliedert sich in 3 Teile. Zunächst eimal erscheint der Startbildschirm. Hier findet sich die Auswahl an Instrumenten, Arpeggios, Pads, usw. Diese sind in Kategorien sortiert, was die Suche erleichtert. Die Instrumente sind durchweg polyfon, einige der Apeggios und Pads sind monofon. Es stehen mehr als 600 Presets zur Verfügung. Eigene Einstellungen können als Preset gespeichert werden.

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Startbildschirm: Links die Anzeige der Kategorien. Rechts daneben die Einstellungen für die Effekte.

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Startbildschirm: Auswahl der Pads in der Kategorie „Arpeggiator“.

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Die „Edit“ Ansicht, mit den diversen Einstellungen.

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Und dann gibt es noch die „Effects“ Ansicht, in der sich die Effekte feintunen lassen.

 

Der Sound:

Bei den Samples im StringStudio V2 handelt es sich nicht um solche, die von original Instrumenten aufgenommen wurden, sondern um synthetische Klänge, was auch – mal mehr, mal weniger – zu hören ist. Ich kann aber aus meiner persönlichen, subjektiven Empfindung heraus sagen, dass die Qualität gegenüber der Vorgängerversion deutlich zugenommen hat. 

 

Klangbeispiele:

Harfe:

Gitarre 1:

Gitarre 2:

Kontrabass und Klavier:

Fazit:

AAS hat die StringStudio Sofware mit der Version 2 den heutigen Anforderungen angepasst. 64 BIT Unterstützung, neue Benutzeroberfläche und neu eingespielte Presets machen die Software auch für aktuelle Produktionen interessant. Für die große Auswahl an Saiteninstrumenten, Arpeggios und Pads hält sich auch der Preis im Rahmen.

Weitere Informationen gibt es hier: Link

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