Testbericht – SwarPlug3 und SwarGroove

SwarSysLogoWie ich bereits in den News mitgeteilt hatte, gab es für die SwarPlug Software im Juni ein Update auf die Version 3. Grund genug die Software zu testen. Swar Systems hat mir dafür nicht nur eine Lizenz von SwarPlug3 plus ML Pack1, sondern gleich auch noch eine Lizenz von SwarGroove zur Verfügung gestellt. Gemessen an den 74 Instrumenten und den vielen Loops, war der Download recht klein, mit etwa 245 MB. Die Software ist sowohl für MAC, als auch für PC verfügbar. Wer sich zunächst mal über die Instrumente informieren möchte findet eine Auflistung unter dem Reiter „Instruments“ auf der Herstellerseite.

Die Installation:

SwarPlugBoxDie Installation verlief ohne Probleme. Allerdings hätte ich es begrüßt, wenn ich während der Installation die Möglichkeit gehabt hätte, das Verzeichnis zu wählen, in das installiert wird. So habe ich erst einmal die beiden DLL Dateien auf dem Rechner gesucht. Nach dem ich die beiden gefunden hatte, habe ich sie erst einmal in meinen eigenen VST Ordner verschoben.

Die Benutzeroberfläche:

SwarPlug funktioniert nur als VST Plugin in einer DAW. SwarGroove läuft nur zusammen mit SwarPlug. Man startet also zunächst die DAW und legt dann eine MIDI Spur an (in manchen DAWs auch Instrumentenspur genannt). Dann kann man die SwarPlug Software auf die Spur rooten.

Screenshots:

SwarPlug-1Zunächst ist die Benutzeroberfläche recht leer. Da die Software noch freigeschaltet werden muss, klickt man zunächst mal auf das „i“, dort gelangt man neben der Hilfe auch zu einer Schaltfläche „Activate“ (siehe unten). Klickt man darauf, erscheint ein Eingabefeld, in das man den Lizenzcode eingibt. Ohne Aktivierung schaltet die Softwae nach etwa 15 Minuten ab.

SwarPlug-1-aDie Software bietet 2 Möglichkeiten die Instrumente aufzurufen. Einmal kann man das oben rechts unter „Select PGM“, oder aber unter dem linken Fenster, in dem in der oberen Abbildung schon ein Instrument zu sehen ist.  Das sieht dann so aus:

SwarPlug-2SwarPlug-3Der Unterschied besteht darin, das man in der oberen Leiste nur das Instrument auswählt und es dann „spielen“ kann, während bei einem Klick auf ein Instrument unter dem Fenster mit der grafischen Darstellung die Loops, die zum jeweiligen Instrument gehören, geladen werden. Hat man die Loops geladen, kann man einen entsprechenden Loop in die Spur ziehen. Die Loops lassen sich alle vor hören, in dem man einen auswählt und dann auf den grünen Pfeil unten unter „Items“ anklickt.

Eine interessante  Einstellung befindet sich ebenfalls unterhalb des „Items“ Fenster. Mit #2 und x2 kann man das Tempo entweder halbieren, oder verdoppeln.

SwarGroovve:

SwarGroove ist , wie schon weiter oben erwähnt nur zusammen mit SwarPlug zu verwenden, wird aber auch nur als Bundle zusammen mit SwarPlug verkauft. Es bietet eine ganze Reihe an Percussion Varianten.

SwarGroove-1Auch hier sieht die Benutzeroberfläche nach dem ersten Start recht leer aus.

SwarGroove-3Klickt man oben links auf das kleine, gelbe Ordner Symbol, erscheinen die einzelnen Bibliotheken. Nachdem man dann eine davon öffnet, füllt sich die Benutzeroberfläche mit den dazugehörigen Loops, die man sich auch anhören kann. Sie werden von oben nach unten abgespielt. Dazu reicht es unten links auf den „Play“ Button zu klicken

SwarGroove-2Hier die mit Loops gefüllte Benutzeroberfläche. Oben sieht man die für den Loop verwendeten Instrumente.

Hat man nun die passenden Loops gefunden, lassen sich diese entweder als MIDI, oder als Audio im WAV Format abspeichern. Genauere Angaben dazu findet man in der gut gemachten Anleitung. Diese wiederum findet man, genau so wie die Eingabemaske zur Registrierung, wenn man auf das Fragezeichen klickt.

Klangbeispiele:

SwarPlug Test

SwarGroove Test

Fazit:

Mit der SwarPlug Software holt man sich den indischen Subkontinent auf den Rechner. Trotz der vielen, zur Verfügung stehenden Instrumente, ist die Software recht übersichtlich und belegt zudem wenig Speicherplatz. Die meisten Instrumente klingen authentisch und das Angebot an Percussion ist riesig. Und sie klingt echt „geil“. Wem diese Percussion Auswahl nicht reicht, der wird mit SwarGroove die passende Erweiterung finden. Ebenfalls ein Pluspunkt ist, das man sich an den Hesteller wenden kann, wenn man sich nicht sicher ist, welche Software die richtige ist. 

Die Preise für SwarPlug liegen bei 260,- bis 290,- USD, je nach Paket. Der Bundle Preis für SwarPlug Xtra, inklusive ML Pack kostet 520,- USD. Ohne ML Pack liegt der Preis bei 470,- USD.

SwarGroove gibt es nur zusammen mit SwarPlug. Das Paket kostet 349,- USD

Weitere Informationen gibt es hier: Link

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