Testbericht – The Orchestra von Sonuscore

Bei Best Service, in München, ist die THE ORCHESTRA Software von Sonuscore erschienen, eine Library für die aktuellen Versionen des Kontakt Players, oder der Kontakt Vollversion. Aufgenommen und digitalisiert, wurde ein 80 köpfiges Orchester. Laut Hersteller ist die neu entwickelte Ensemble Engine das Herzstück der Library, mit der es möglich sein soll, eigene, musikalische Ideen, schnell umzusetzen.


Download und Installation:

Der Download kommt in mehreren RAR Dateien auf den Rechner, sofern man die Downloadversion erwirbt, und hat eine Größe von unter 6,5 GB, was für ein komplettes Orchester nicht gerade viel ist. Wie schon eingangs erwähnt, wird die neuste Version des Kontakt Players, oder der Kontakt Vollversion verlangt, damit die Library funktioniert. Wer eine ältere Version installiert hat, bekommt einen Hinweis, der so, oder so ähnlich lautet: Your version is to old to run the library. Please check the Service Center for an update. Allerdings hilft das nicht weiter, denn Native Instruments bietet das Kontakt Update nicht mehr über das Service Center an! Abhilfe schafft ein Blick auf die Seite von Native Instruments, denn die neueren Produkte und Updates werden jetzt über die Native Access Software generiert. Die Service Center Software wird nur noch für ältere Libraries benötigt. Die letzte Version des Kontakt Players gibt es entweder direkt bei NI, oder auch bei Best Service.

Ist die Software entpackt, kann sie in den Ordner mit den Libraries verschhoben werden. Danach klickt man auf „Add Library“ navigiert zum Ordner und muss dann noch die Seriennummer eintragen.

Die Instrumente:

Die Instrumente sind, wie üblich in Gruppen unterteilt.

Ich möchte hier nur auf die Instrumente in der Percussion Gruppe eingehen, denn diese sind, zumindest teilweise, etwas ungewohnt: Non Pitched Percussion, Orchestral Harp, Timpani und Tubular Bells. Als Bonus gibt es noch einige Chor Stimmen.

 

 

 

 

Neben den Einzelinstrumenten, mit ihren diversen Artikulationen, stehen auch so genannte Multis zur Verfügung: Darin sind verschiedene Instrumentengruppierungen zu finden, die ebenfalls in verschiedensten Artikulationen und Tempi vorliegen.

 

 

Die Benutzeroberfläche:

Hier ist der MAIN Startbildschirm mit der THE ORCHESTRA Ansicht. Je nach dem, welche Instrumentengruppe geladen ist, wird das Keyboard entsprechend gesplittet.Alle Instrumente, die in der vorherigen Ansicht aufgeführt sind, lassen sich mit wenigen Klicks austauschen, sodas man sich ein eigenes Orchester zusammenstellen kann. Aber es geht natürlich auch, das man nur ein Instrument, mit verschiedenen Artikulationen in die Slots läd.

Die ENGINE Ansicht, mit ihren Einstellungen.

Und die MIXER Ansicht.

Klangbeispiele:

Fazit:

THE ORCHESTRA von Sonuscore besticht durch schnelle Ladezeiten und eine sehr hohe Flexibilität. Die vielen Presets, sowie die Möglichkeit, die Einstellungen zu inividualisieren, erfordern allerdings auch eine gewisse Einarbeitung. Was den Klang angeht, kann man sagen, das er nicht so geglättet daher kommt, wie bei manch anderer Software. Das verleiht dem Ergebnis aber eine gewisse Echtheit. Einziger Kritikpunkt ist, aus meiner Sicht,  die Zusammenstellung der Percussion Abteilung. Ein paar mehr Klangfarben der Paucken würde ich mir hier wünschen. Alles in allem ist THE ORCHESTRA ein sehr gutes Werkzeug für jeden Komponisten. Auch das Preis- Leistungsverhältnis stimmt.

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