Testbericht – Union Chapel Organ – von Spitfire Audio

Spitfire Audio haben die Union Chapel Organ Software vorgestellt. Bei dem Instrument handelt es sich um eine Kirchenorgel, die 1877 von Henry „Father“ Willis in das Sakralgebäude im Londoner Stadtteil Islington eingebaut wurde. Das Instrument verfügt über drei Manuale und ein volles Fuß Pedal. Insgesamt 39 Register stehen für verschiedene Klangfarben und Lautstärken zur Verfügung. Der Klang wird über mehr als 2000 Pfeifen in den Raum übertragen. Für die Verwendung der Software ist eine Vollversion von Kontakt 5 von Native Instruments Voraussetzung.


Download und Installation:

Für den Download wird der kostenlose Spitfire Library Manager von Spitfire Audio benötigt. Die Software hat einen Umfang von 7,5 GB. Nach dem Download wird sie automatisch in das eingestellte Verzeichnis entpackt. Für diesen Vorgang sollten mindestens 18,5 GB freier Speicher auf der Festplatte vorhanden sein.

Die Benutzeroberfläche:

Die Benutzeroberfläche ist unterteilt in die Bedienelemente mit den verschiedenen Manualen und Registern. Letztere werden innerhalb der Software als „Stops“ bezeichnet. Hinzu kommt die eDNA Benutzeroberfläche, in der verschiedene Presets in die Ebenen A und B geladen werden können.

spitfire-audio-lco-1Die Software ist unter dem „Files“ Reiter von Kontakt zu finden. Unten links sind die Manual Dateien aufgeführt und darunter der eDNA Ordner, mit den Presets. Nach dem laden eines Manuals, oder aller Manuale, plus Pedal, erscheint die Benutzeroberfläche mit den einfachen Einstellmöglichkeiten.

spitfire-audio-lco-2Klickt man auf den kleinen Werkzeugschlüssel, erscheinen die erweiterten Einstellungen. Hier können die verschiedenen Mikrofongruppen zu einander abgemischt, die Anzahl der Rond Robins, sowie die Dynamics und Expression eingestellt werden.

spitfire-audio-lco-3Klickt man auf das kleine Schloß Symbol, kann man die Einstellung des Keyboards entriegeln. Dann erscheinen die Tasten, mit denen die Stops individuell angesteuert werden können. Wird das Keyboard dann wieder verriegelt, verschwinden die Tasten wieder und die letzte Einstellung der Stops bleibt erhalten.

spitfire-audio-lco-4Hier die eDNA Oberfläche, die Spitfire Audio auch schon für andere Software verwendet hat. Links sind die diversen Presets zu sehen, welche, wie schon angesprochen, in die beiden Ebenen A und B geladen werden können.

spitfire-audio-lco-5Erreichbar sind die einzelnen Presets über die kleinen Ordner Icons der beiden Ebenen.

spitfire-audio-lco-6Klickt man auf die FX&Motor Schaltfläche, erscheinen im unteren Drittel deren Einstellungen.

Einen Überblick zu allen möglichen Einstellungen bietet diese Videos, in dem Paul Thomson von Spitfire Audio die Software vorstellt.

 

 

 

 

 

 

 

Klangbeispiele:

 

Ein paar unterschiedliche Beispiele. Stück 3 ist mit eDNA Einstellungen aufgenommen.

Fazit:

Erst mal ein Lob an die Tontechniker, die die Mikrofonierung vorgenommen haben, denn durch die besondere Situation innerhalb der Union Chapel, war das sicher keine leichte Aufgabe. Die Software bietet einerseits den erwarteten, klassischen Orgelklang und andererseits, durch die Integration in die eDNA Oberfläche, eine Vielfalt an Soundvariationen. Von daher eignet sich die Software für diverse Musikstyle.

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