Testbericht – V Collection 6 von Arturia

Bei Arturia ist die V Collection 6 erschienen. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Update, der bisher in der V Collection 5 enthaltenen Tasteninstrumente. Es wurden auch vier neue Instrumente hinzu gefügt. Zudem kommt Analog Lab, in der Version 3, mit einer neu gestalteten Benutzeroberfläche daher, welche mit einer Auflösung von 5 K auch auf großen Bildschirmen gestochen scharf ist.


Download und Installation:

Für den Download wird der Arturia Software Manger benötigt. Hat man die V Collection 6 in seinem Benutzeraccount, und klickt dort auf „Herunterladen, wird die letzte Version des Software Manager zum Download angeboten. Ist dieser dann installiert, meldet man sich mit den ggleichen Daten, die man auch für den Account braucht, an. Nun können die insgesamt 20 Instrumente und das Analog Lab herunter geladen und installiert werden. Dazu kann man in den Einstellungen den Pfad einstellen, in den die Software installiert werden soll. Alle Dateien können einzeln herunter geladen und auch zwischendurch pausiert werden. Das ist gerade bei langsamen Internetverbindungen ganz hilfreich. Was die Größe aller Downloads angeht, so kommen diese auf etwa 4 GB.

Die neue Benutzeroberfläche des Analog Lab:

Die Benutzeroberfläche des Analog Lab 3 wirkt aufgeräumter, als die, der Vorgängerversion. Enthalten sind, wie oben zu sehen ist, 6540 Presets. Auf der rechten Seite findet sich eine kleine Abbildung des entsprechenden Instruments. In dessen Mitte befindet sich, wenn man mit der Maus über die Abbildung fährt, eine Art Stift. Klickt man darauf, erscheint eine größere Darstellung (siehe nächsten Screenshot). Im unteren Bereich werden, sofern man ein MIDI Keyboard der Firma Arturia benutzt, dessen Bedienelemente angezeigt. Die Keyboard Tastatur kann ein-, oder ausgeblendet werden

Hier die große Ansicht des Solina Instruments. Die Bedienelemente kann man entweder mit der Maus, oder bei zugewiesenen MIDI Befehlen, auch über das Keyboard steuern.

Die neuen Instrumente:

Die Benutzeroberfläche des Buchla Easel. Der Synth kam erstmals 1973 auf den Markt. Es gibt ihn auch Heute noch als Hardware zu kaufen.

Das Hohner D6 Clavinet, welches sich vor allen Dingen, aber nicht nur, für Funk Nummern eignet. Es war in den 1960er und 1970er Jahren sehr beliebt.

Die Ansicht des Fairlight CMI-1. Die ersten Modelle kamen 1979 auf den Markt.

Die Ansicht des DX-7. Im Vergleich zum Original, wurden der Software noch ein paar Zusatzfunktionen mitgegeben. Die ersten Modelle kamen 1967 auf den Markt und wurden dann weiter entwickelt. Dieser Synth war programmierbar und brachte Sounds, die bis Dato mit einem analogen Synth nicht möglich waren.

Nicht neu, aber trotzdem erwähnenswert: Die Piano V2 Version, welche im Vergleich zu vorherigen Versionen, klanglich einen großen Sprung nach vorne gemacht haben. Enthalten sind insgesamt 12 Pianos und diverse Presets, die von klassisch, bis experimentell viele Style abdecken. Im unteren Bereich kann man das Piano Model ausgewählen, die Velocity Kurve anpassen, die Anzahl und die Positionen der Mikros verändern, einen Raum kann ausgewählt werden und zu guter letzt auch die Master Kurve, welche einem Equalizer gleich kommt.

Klangbeispiele:

Ein paar kurze Klangbeispiele der neuen Instrumente.

Fazit:

Wer auf der Suche nach einer großen Auswahl an Tasteninstrumenten ist, die sowohl klanglich, als auch preislich interessant ist, kommt um die Arturia V Collection, auch in der Version 6, nicht herum. Es wurden nicht nur alle Instrumente, welche in der Vorgängerversion enthalten waren, einem Update unterzogen, sondern es wurden auch einige neue, interessante Instrumente, hinzu gefügt. Wer nun denkt, was soll ich mit all diesen Instrumenten anfangen, der hat zwei Möglichkeiten: Die gewünschten Instrumente einzeln kaufen, oder Weitblick beweisen und doch die V Collection 6 kaufen, wohlwissend dass der nächste Song wohlmöglich ein Instrument verlangt, welches man noch gar nicht auf dem Radar hatte. Falsch machen kann man auf jeden Fall nichts.

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