Reaper 4.3.1 von Cockos

reaper-aufmacherSicherlich gibt es schon eine Menge Testberichte über den Reaper von Cockos. Aber es geht nichts über den eigenen Eindruck. Und es ist ja auch nicht schwer, denn Cockos bietet ein für die Branche einmaliges und gleichzeitig sympatisches Verkaufsmodell für den Reaper an. Es ist Shareware. So kann sich jeder die voll funktionsfähige Software herunterladen und sich einen eigenen Eindruck davon verschaffen. Spätestens nach 30 Tagen sollte man die Software dann lizenzieren.

Dazu werden zwei Möglichkeiten angeboten. Eine 60 USD teure Lizenz für Hobbymusiker und ambitionierte Amateure. Dann gibt es noch eine 220 USD teure Lizenz, diese wird erwartet, wenn man professionell mit der Software arbeitet und mehr als 1000 Alben verkauft hat. Ob sich der Einsatz von Reaper lohnt, wird sich herausstellen. Es gibt im Prinzip nur eine, einzige Version des Reaper und das sowohl für Windows, als auch für MAC OS. Herunterladen kann man die Software für 32 und 64 BIT Maschinen. Die Dateigröße liegt unter 5 MB.

Die Installation geht, dank der geringen Dateigröße sehr schnell und unproblematisch von statten. Danach geht es ans einbinden des Audio Interface und des MIDI Keyboards. Auch hier gab es keine Probleme.

Tja, jetzt bleibt die Frage, was man mit dem Reaper anfangen soll. Es werden einige FX Effekte mit der Software mitgeliefert und installiert, VST und VSTi sucht man aber vergebens. So gesehen bietet sich der Reaper eigentlich erst mal nur als Zweitanwendung zum Abmischen an. Es sei denn, man will zum Beispiel „echte“ Instrumente, oder einen Chor aufnehmen und abmischen. Wer eine andere DAW verwendet, in der es keine gute Möglichkeit zum Abmischen gibt, kann den Reaper zum Mastern verwenden. Die Möglichkeiten zum Importieren von Audio Material sind sehr vielfältig. Auch für Leute, die sich VST PlugIns von Drittanbietern kaufen und diese in einer DAW aufnehmen und abmischen wollen, ist der Reaper bestens geeignet.

ReaperIch habe mir mal 2 Spuren angelegt, um den Reaper zu testen. Eine Audio- und eine virtuelle Instrumenten Spur.

Fazit:

Der Reaper ist ohne weitere Software eigentlich nur zum aufnehmen und abmischen „echter“ Instrumente geeignet, oder für externe VST Software, die man zukaufen muß. Die meisten großen DAW’s, wie Cubase, Studio One 2, usw. bieten heute alles, was man für die Produktion eines Songs braucht, auch das Mastern. So  gesehen, ist der Einsatz des Reaper, anders als noch vor einigen Jahren, eher eine Geschmackssache.

rating-4-dunkel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.