Testbericht – Celtic ERA von Eduardo Tarilonte

Eduardo Tarilonte hat seine neue Software Celtic ERA veröffentlicht. Damit entführt uns Eduardo wieder einmal in längst vergangene Zeiten, wie es im Begleittext heißt. Folgen wir also den Spuren der Druiden in die irischen Highlands, oder lassen wir uns von der keltischen Tradition, welche in der galizischen Musik bis heute spürbar ist, inspirieren. Enthalten sind 23 Instrumente aus den Bereichen Blas-, Saiten- und Percussioninstrumenten, sowie 3 Instrumenten aus der Bronzezeit: Cranyx, Cornu und War Horns.


Download und Installation:

Die Software wird als Library für die hauseigene Engine 2 von Best Service angeboten. Diese ist kostenlos und kann bei Best Service herunter geladen werden. Natürlich muss sie zuerst installiert werden. Celtic ERA wird in mehreren RAR Dateien zum Download bereit gestellt und hat eine Größe von etwa 18 GB. Nachdem die RAR Dateien entpackt sind, kann die Software an einem beliebigen Platz auf der Festplatte abgelegt werden. Ich habe mir, da ich mehrere Libraries für die Engine 2 habe, einen Ordner angelegt, in den ich diese alle abgelegt habe. Im Downloadbereich ist auch eine Installationsanleitung in mehreren Sprachen zu finden, die man sich unbedingt durchlesen sollte.

Die Benutzeroberfläche:

Die Benutzeroberfläche ist hübsch gestaltet und sehr einfach zu bedienen.

Hier die Benutzeroberfläche mit einer geladenen Soundscape. Alle Bedienelemente sind, egal, welches Instrument, oder Soundscape geladen ist, gleich ersichtlich, auch wenn diese, ja nach dem, was gerade geladen ist, variieren. Auch die Belegung der Tastatur wechselt, je nach Instrument.

Hier ist die Gitarre geladen. Wie beschrieben, sind die Bedienelemente andere, als beim ersten Beispiel. Auch die Tastaturbelegung unterscheidet sich. Allgemein sind die weißen Tasten spielbar, die farbigen Tasten sind zur Auswahl der Artikulationen und die grauen Tasten sind nicht belegt.

Klangbeispiele:

Zunächst 2 Beispiele, in denen ich unterschiedliche Soundscapes verwendet habe und zwar Highland Echoes und Battlefielt Sorrow.

Die weiteren Klangbeispiele: Celtic Guitar, Celtic Harp, Black Horns und Irish Flute.

Fazit:

Mit Celtic ERA ist Eduardo Tarilonte mal wieder tief in der Vergangenheit eingetaucht. Herausgekommen ist eine Sammlung von hervorragend gesampleten Instrumenten und Soundscapes, die sich nicht nur für Komponisten mit einer Vorliebe für den Celtic Sound eignen. Ganz im Gegenteil, können vor allem auch die Instrumente aus der Bronzezeit neue Akzente in verschiedensten Produktionen setzten. Und einen Flamenco mit der enthaltenen Gitarre zu spielen, macht sicher auch Spaß. Es lohnt sich also, die Software einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

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